Glossar

Begriffserklärungen
In der EDV-Branche tauchen immer wieder Begriffe, Abkürzungen und Fremdwörter auf. Hier versuchen wir, etwas Licht in das Dunkel dieser Dinge zu bringen:
BDE
Betriebs-Daten-Erfassung, umfasst die manuelle oder automatische Ermittung von Maschinen- oder Produktionsdaten. Die Daten können entweder personen-, auftrags- oder maschinenbezogen sein. Im einfachsten Falle werden Daten manuell in ein Formular eingetragen. Sinn macht aber aus unserer Sicht die Datenermittlung ohne manuelle Aktionen. Dieses führt aus unserer Erfahrung zu verlässicheren Daten. Durch Zugriff direkt auf Werte aus der Maschinensteuerung oder über zusätzliche Geber lassen sich zuverlässige Daten vollautomatisch aufnehmen. Danach können diese Daten entweder aufbereitet in eine bestehende Systemlösung übergeben, in eine individuelle massgeschneiderte Sonderlösung übernommen oder als MS-Excel-Tabelle gespeichert werden. Im Zuge der Internet- und Intranet-Technologie können die Daten auch als HTML-Seiten aufbereitet und über einen Browser im Netzwerk auf jedem PC betrachtet werden.
 
Client
Ein Client ist ein Teilnehmer in einem Netzwerk, welcher die Initiative ergreift und Kontakt zu einem Server aufnimmt. Sehr bekannte Clientanwendungen sind z.B. Mailprogramm wie Outlook und Thunderbird oder Browser wie Internet-Explorer und Firefox. Kennzeichen dieser Programme ist immer, dass die Aktionen von ihnen ausgehen.
 
HTML
Hyper-Text-Markup-Language, die Sprache von Internet-Seiten. Alle Seiten, welche im Browser wie z.B. der Internet-Explorer, Firefox oder Opera betrachtet werden können, sind im allgemeinen HTML-Dateien. Dieses sind ASCII-Dateien, welche mit jedem Texteditor erstellt und auch angezeigt werden können. In der Datei werden Informationen mit speziellen HTML-Befehlen formatiert, damit die Anzeige im Browser besser aussieht. Durch die HTML-Befehle lassen sich Texte in anderen Schriftarten, unterstrichen, eingerückt, als Liste oder Tabelle darstellen. Um z.B. eine Überschrift zu formatieren, kann durch <H1>Monatsergebniss</H1> der Text "Monatsergebniss" entsprechend dargestellt werden.
 
IP-Adresse
Jeder Teilnehmer in einem Netzwerk braucht eine eigene Adresse, um ihn eindeutig zu identifizieren. Dieses ist die IP-Adresse, dargestellt als Zahlengruppe von 4 Zahlen von je 0 bis 255, getrennt durch einen Punkt, z.B. 192.168.0.1
Jede Adresse darf in einem Netzwerk nur einmal vorkommen.
 
Server
Ein Server, auf deutsch: Diener, kann sowohl ein ein Stück Hardware oder auch eins Software sein. Die Begriffstrennung ist oft nicht einfach zu verstehen.
Ein Server als Hardware bedeutet ein Rechner, welcher oft getrennt in gesonderten Räumen, dort dann auch oft in 19"-Türmen untergebracht ist. Diese Rechner haben meist wenig mit den bekannten Arbeitsplatz-PCs zu tun. Server-PCs haben oft keinen Monitor, da sie im Hintergrung laufen und Dienste erbringen. Diese Dienste können z.B. Datenablagen, eMail-Verwaltung oder Lieferung von Internetseiten sein. Auf einem Server-PC laufen dann Server-Programme.
Ein Server als Programm ist eine Software, welche normalerweise im Hintergrund arbeitet und keine ständigen Benutzertätigkeiten erwartet. Oft haben Serverprogramme gar keine Benutzeroberfläche. Der Zugriff erfolgt normalerweise über das Netzwerk, initiiert durch einen Client. Selbst auf einem Arbeitsplatz-PC kann ein Server laufen, ohne dass der Benutzer dieses bemerkt, z.B. ein Webserver zur Darstellung von Internet-Daten oder Datenbankserver zur Aufnahme von Daten aus Fakturierungssystemen.
 
TCP/IP, UDP
In einem Netzwerk werden Daten über Protokolle übertragen. Ein Protokoll definiert die Art und Weise, wie Informationen zwischen zwei Teilnehmern ausgetauscht werden. Hier gibt es entweder TCP oder UDP, beide in Kombinatioen mit IP. TCP/IP ist ein verbindungsorientiertes Protokoll, bei welchem ein Sender (Client) einen Kontakt zu einem Empfänger (Server) aufnimmt. Wenn der Kontakt hergestellt ist, werden Daten ausgetauscht. Danach erfolgt ein definierter Verbindungsabbau.
Bei UDP gibt es keine solche direkte Verbindung. UDP ist ein verbindungsloses Protokoll, wobei der Sender (Client) einer Information nicht sicher sein kann, dass diese auch beim dem Empfänger (Server) ankommt. Diesem Risiko steht eine deutlich schnellere Übertragung gegenüber.
 
Switch, Hub
Alle Teilnehmer in einem Netzwerk benötigen eine physikalische Verbindung untereinander. Jeder Teilnehmer im Netzwerk, wie z.B. PCs, Router, Drucker u.s.w. haben normalerweise einen Netzwerkanschluss in Form einer RJ45-Buchse. Ein Netzwerkkabel stellt nun die Verbidnung von der RJ45-Buchse der Teilnehmer zu einem zentralen Sammelpunkt her. Der zentrale Sammelpunkt ist der Switch oder Hub. Hier werden die Informationen von A nach B weiter geleitet. Ein Hub leitet die Daten an alle Teilnehmer im Netzwerk weiter, ein Switch nur zu dem geforderten Zielteilnehmer. Da ein Hub unnötigen Datenverkehr (Traffic) erzeugt, werden heute nur noch Switche verwendet. Diese sind mit einer eigenen Intelligenz und Speicher ausgestattet, um die Adressen einem Anschluss direkt zuordnen zu können.